Währung

Suchbegriff: US Dollar

Die UBS und die inzwischen aufgelöste Credit Suisse haben in den letzten drei Jahren nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse und der anschließenden Übernahme durch die UBS über 36.500 Stellen abgebaut. Während die UBS mit einem Gewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar starke Finanzergebnisse erzielt hat und sich ihr Aktienkurs seit der Ankündigung der Übernahme mehr als verdoppelt hat, wird der Stellenabbau mit weiteren 3.000 geplanten Entlassungen in der Schweiz fortgesetzt. Der Integrationsprozess ist fast abgeschlossen, 85 % der Kundenkonten der Credit Suisse wurden auf die Plattformen der UBS übertragen.
Die Europäische Zentralbank hat ihren Leitzins zum fünften Mal in Folge bei 2,0 % belassen und dies mit den kontrollierten Inflationsrisiken begründet. Die Inflationsrate ist im Januar auf 1,7 % gesunken und liegt damit unter dem Zielwert der EZB von 2 %, obwohl der starke Euro gegenüber dem Dollar weiterhin Anlass zur Sorge gibt. Experten erwarten keine unmittelbaren Zinsänderungen, da die Inflation weitgehend unter Kontrolle zu sein scheint.
Shell meldete für das vierte Quartal einen Rückgang des bereinigten Gewinns um 11 % auf 3,3 Mrd. US-Dollar und verfehlte damit die Erwartungen der Analysten aufgrund niedrigerer Ölpreise und eines schwächeren Ölhandels. Trotz des Gewinnrückgangs kündigte das britische Energieunternehmen eine Dividendenerhöhung um 4 % an und wird sein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 3,5 Mrd. US-Dollar fortsetzen. Die Aktionärsrenditen des Unternehmens haben in den letzten vier Quartalen das Zielband von 40-50 % des operativen Cashflows überschritten.
Indiens größter staatlicher Raffineriebetreiber, die Indian Oil Corporation, meldete eine Vervierfachung seines Quartalsgewinns auf 1,34 Milliarden US-Dollar, was auf die sinkenden Rohölpreise zurückzuführen ist, die die Raffineriemargen ankurbelten. Die Bruttoraffineriemarge des Unternehmens hat sich auf 8,41 US-Dollar pro Barrel mehr als verdoppelt, was auf günstigere russische Rohölimporte und eine rekordhohe inländische Kraftstoffnachfrage zurückzuführen ist. Die künftige Rentabilität könnte jedoch durch das Handelsabkommen zwischen den USA und Indien beeinträchtigt werden, das eine Reduzierung der russischen Ölimporte vorsieht.
Shell-CEO Wael Sawan gab bekannt, dass das Unternehmen Offshore-Investitionen in Erdgas in Venezuela in Höhe von mehreren Milliarden Dollar in Erwägung zieht und die Produktion möglicherweise innerhalb weniger Jahre nach Erhalt der behördlichen Genehmigungen aufnehmen wird. Dies zeigt das ernsthafte Interesse von Shell an venezolanischen Energieanlagen nach Jahren der Sanktionen, obwohl noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen wurden. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Shell schwächere Quartalsergebnisse vermeldete, aber die Ausschüttungen an die Aktionäre durch Dividenden und Rückkäufe aufrechterhielt.
Der Artikel befasst sich mit spekulativen Wetten darauf, dass der Goldpreis nach dem jüngsten Preisverfall bis zum Jahresende 20.000 US-Dollar erreichen wird. Analysten von Banken wie UBS und JPMorgan geben konservativere Ziele von etwa 6.000 bis 6.300 US-Dollar an und verweisen dabei auf Faktoren wie Inflation, Käufe durch Zentralbanken und Aktivitäten auf dem Optionsmarkt. Während extreme Preisanstiege statistisch gesehen unwahrscheinlich sind, wird die optimistische Stimmung durch die globale Verschuldung und die Geldpolitik getrieben.
Bitcoin erlebte einen deutlichen Rückgang um 10 % und fiel unter 65.000 US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit November 2024, was einem Rückgang von 45 % gegenüber seinem Allzeithoch entspricht. Der Ausverkauf beschleunigte sich aufgrund der geopolitischen Unsicherheit, die Investoren zu sicheren Anlagen wie Gold und Silber trieb, sowie aufgrund der enttäuschten Erwartungen an eine kryptofreundliche Politik der USA und der Zurückhaltung der Federal Reserve, die Zinsen aufgrund der anhaltenden Inflation zu senken. Schweizer Banken bieten zwar Krypto-Anlagemöglichkeiten an, doch die institutionelle Akzeptanz beschränkt sich nach wie vor hauptsächlich auf Privatanleger.
Der Artikel enthüllt, dass Schweizer Banken wie UBS, Pictet und Zürcher Kantonalbank sowie die Schweizerische Nationalbank mehrere Millionen Dollar in Unternehmen wie Geo Group und Corecivic investiert haben, die eng mit der US-Einwanderungsbehörde ICE zusammenarbeiten. Diese Unternehmen sehen sich Vorwürfen wegen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, was Nichtregierungsorganisationen dazu veranlasst hat, bei der OECD eine Beschwerde gegen die Schweizer Institutionen einzureichen, weil sie ihren Einfluss nicht genutzt haben, um diese Probleme anzugehen. Während einige Banken wie JP Morgan seit 2019 die Finanzierung dieser Unternehmen eingestellt haben, setzen die Schweizer Institutionen ihre Investitionen fort und behaupten, dass sie durch Investmentfonds kundenorientiert seien.
Die Bergbaugiganten Glencore und Rio Tinto haben ihre Fusionsverhandlungen beendet, nachdem sie sich nicht auf die finanziellen Bedingungen und die Führungsstruktur einigen konnten. Der Deal scheiterte aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Bewertung des Kupfergeschäfts von Glencore und die Wachstumsaussichten. Die Aktien von Glencore fielen nach der Bekanntgabe um über 8 %. Dies war der dritte Fusionsversuch zwischen den Unternehmen, aus dem ein 260 Milliarden Dollar schwerer Bergbaugigant hervorgegangen wäre. Analysten stellen einen zunehmenden Konsolidierungsdruck in der Branche fest, um Skaleneffekte zu erzielen.
ConocoPhillips meldete für das vierte Quartal 2025 einen Gewinn von 1,3 Milliarden US-Dollar (1,02 US-Dollar pro Aktie), was fast einer Halbierung gegenüber den 2,4 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2024 entspricht und hinter den Schätzungen der Analysten von 1,07 US-Dollar pro Aktie zurückbleibt. Der Rückgang war in erster Linie auf niedrigere Ölpreise zurückzuführen, wobei die durchschnittlichen realisierten Preise um 19 % auf 42,46 US-Dollar pro Barrel Öläquivalent fielen. Trotz höherer Produktionsmengen und der erfolgreichen Integration von Marathon Oil mit Synergieeffekten in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar wurden die Ergebnisse des Unternehmens durch das Rohstoffpreisumfeld negativ beeinflusst. ConocoPhillips behielt seine Prognose für 2026 bei und betonte die Rendite für die Aktionäre, nachdem es 2025 9 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre ausgeschüttet hatte.

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